Natursteine Ratgeber – Qualität, Verlegung, Pflege
Hier finden Sie wertvolle Informationen rund um Naturbaustoffe und deren Verarbeitung. Unsere Beiträge basieren auf vielen Jahren Erfahrung im Natursteinhandel und in der Herstellung von Naturbaustoffen aus Graniten und Sandsteinen.
Unsere Tipps für einen vorausschauenden Kauf von Granit- oder Sandsteinprodukten
Naturstein Qualität erkennen – worauf Sie beim Kauf achten sollten
Granite oder Sandsteine unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, Struktur, Maßhaltigkeit und Oberflächenverarbeitung, sondern z.B. auch nach Druckfestigkeit, Rohdichte, Kapillarität, Verwitterungsbeständigkeit oder Eisengehalt.
Von der Optik her gibt es sehr viele schöne Granite oder Sandsteine - nicht jeder dieser Gesteine ist jedoch für eine Außenanlage geeignet
Die Anzahl und Tiefe der Poren bedingt deren Eigenschaft, Wasser und Schmutz aufzunehmen, die möglichst gering sein sollte. Je härter und dichter der Naturstein bzw. Granit oder Sandstein, desto geringer ist die Gefahr der Schäden. Diese Unterschiede beruhen hauptsächlich auf zwei Eigenschaften:
1. Kapillaritäten: Eigenschaft Wasser aufzunehmen: umso niedriger, umso besser
2. Druckfestigkeiten: Druck durch Belastung zu widerstehen: umso höher, umso besser
Was gut für Innenbereiche ist, muss nicht unbedingt gut für eine Außenanlage sein ...
Bei Stufen, Platten und Pflastersteinen für Außenbereiche sind die „inneren Werte" besonders ausschlaggebend, da die Tragfähigkeit der späteren Beanspruchung durch z.B. Belastungen der Autos, die Wasseraufnahme und die Verwendung von Tausalz sowie Temperaturschwankungen über Jahrzehnte standhalten muss, ohne dass die Naturbaustoffe dabei stark verschmutzen oder sogar zerfallen. Fensterbänke, Tischplatten oder Bodenplatten aus einem Naturstein für Innenbereiche werden dem Wetterwechsel nicht ausgesetzt und werden durch Verkehrsbelastungen (Druck- oder Zugkräfte) nicht belastet.
Diese Beispiele zeigen, was bei minderwertigen Natursteinen passieren kann.
Nicht jeder Granit oder Sandstein bleibt rostfrei, ist frostsicher, pflegeleicht und tausalzbeständig. Nicht jeder dieser Gesteine überlebt die tiefen Temperaturen im Winter, ohne Risse zu bekommen (für manche Verkäufer spielt das keine Rolle). Ein Granit oder Sandstein minderwertiger Qualität kann eine ähnliche Optik wie ein hochwertiger Naturstein haben, dennoch werden sich qualitative Unterschiede bemerkbar machen. Es ist nicht alles das Gleiche ...
In den Verkaufsverhandlungen scheint oft nur der Preis zu zählen
Um bei den Herstellungskosten zu sparen, wird es also auch aus porösen, zu weichen, zersprengten, verwitterten, unausgereiften, stark rostenden etc. Graniten und Sandsteinen produziert, die nicht immer auf den ersten Blick als solche zu erkennen sind (schon gar nicht für einen Laien). Viele Naturbaustoffe besitzen hierdurch eine niedrigere Druckfestigkeit (Druck, der auf einem Natursteinbelag lastet) und eine höhere Kapillarität. Pflastersteine, Platten, Stufen oder Mauersteine mit schwacher Druckfestigkeit (Tragfähigkeit) können durch Belastung auseinander fallen oder anderweitige Schäden nehmen. Durch die höhere Kapillarität haben sie eine höhere Eigenschaft, Wasser aufzunehmen. Dies ist den Natursteinen unzuträglich, denn sie sind saugfähiger und dadurch im Laufe der Jahre empfänglicher für eindringende Flüssigkeiten, Fleckenbildung, Frostschäden, Schimmel und Verwitterungen aller Art.
Die Härte des Materials spielt genauso eine große Rolle, wie die Qualität des Abbaus im Steinbruch, Sortierung und der Weiterverarbeitung, auch wenn viele Naturbaustoffe ähnlich aussehen und ursprünglich sogar aus dem gleichen Land kommen.Um Geld zu sparen, kauft man auch gebrauchte Naturbaustoffe (Restposten). Wir empfehlen Ihnen bei solchen Materialien ebenfalls auf die Qualität zu achten. Schließlich werden diese nicht selten ausgetauscht.
Weiche Sandsteine sind für eine Außenanlage meistens nicht geeignet. Sie können sich mit der
Zeit sogar durch das Regenwasser verflüssigen. Dies liegt an der schlechten Quarzit-Bindung, wodurch die
Steine keine ausreichende Härte besitzen.
Sandsteine minderwertiger Qualität zerbröckeln im
Laufe der
Jahre, bilden Schuppen oder blättern ab. Bei Mauersteinen, Stufen, Platten oder Pflastersteinen aus
solchen Materialien werden Sie nur über relativ kurze Zeit Glücksgefühle haben.
Ein Vergleich: In der rechten Hand Quarzsandstein Flavus. In der linken Hand ein Sandstein ähnlicher Optik aber minderwertiger Qualität.
Grundsätzlich gilt
Optik (Farbe) allein ist kein Gradmesser für die Qualität der Naturbaustoffe. Je weicher ein Granit oder Sandstein ist, umso maßhaltiger und schneller lassen sich diese Natursteine
bearbeiten und zurichten, aber desto geringer ist die Dauerhaftigkeit, Tragfähigkeit und umso höher die
Wasser- und Schmutzaufnahme (ein Hochdruckreiniger hilft hier zwar aber nur für eine kurze Zeit).
Zu beachten ist, dass ein überdurchschnittlich hoher Verkaufspreis ebenfalls nicht das einzige Kaufkriterium für die Wahl des geeigneten Produkts sein kann.
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Letztendlich wollen und sollen Sie lange Freude an Ihren Naturbaustoffen haben
Unsere Granit- und Sandsteinauswahl beruht auf langjährigen Qualitäts- und Erfahrungswerten. Wir bieten hochwertige Naturbaustoffe ausschließlich aus ökologisch einwandfreien Materialien. Die Herstellungsmethode die Farbe eines Natursteins dauerhaft mit Kalium-Chromat (starkes Oxidationsmittel, geruchlos, verdampft langsam über Jahre) zu verändern, wird von uns nicht praktiziert, da wir die natürliche Schönheit und Individualität der Natursteine erhalten möchten. Unsere Produkte sind reine Naturprodukte und somit frei von jeglichen chemischen Zusatzstoffen.
Wir haben uns auf Natursteine mit besonders harter Oberfläche aus Europa spezialisiert. Sie sind leichter zu reinigen, weil der Schmutz bei weitem nicht so tief in die Poren des Steins eindringt. Der Schmutz verbleibt an der Oberfläche und kann somit leicht und umweltfreundlich entfernt werden. Von uns ausgesuchte Materialien zeichnen sich durch hohe Resistenz gegen Verschmutzungen wie Fett oder Öl aus, was Ihnen im Alltag und auch nach längerer Zeit zusätzlich natürlich zu Gute kommt. Sie sind sehr robust bzw. hart, 100% frost-, verwitterungs-, viele sogar tausalzbeständig.
Es sind an keinem Punkt des Abbaus, der Herstellung oder der Lieferung der Naturbaustoffe Kinder am Prozess beteiligt. Unsere Transportwege sind durchdacht und ökologisch vertretbar - keine tausende Transportkilometer.
Ein Wort zu Sonderanfertigung. Eine Sonderanfertigung ist eine individuelle Herstellung, die speziell nach den Wünschen und Bedürfnissen eines Kunden gefertigt wird und sich vom Standard unterscheidet. Sie ist maßgeschneidert, erfordert einen höheren Planungs- und Produktionsaufwand, was oft zu höheren Preisen und längeren Lieferzeiten führt, ermöglicht aber eine exakte Anpassung an individuelle Anforderungen.
Das Spalten der Pflastersteine, Mauersteine, Randsteine ist eine sehr mühsame, schwere und gefährliche Handarbeit. Es entsteht dabei zudem jede Menge Natursteinabfall ...
Spalten der Granit Mauersteine Vanga
Spalten der Granit Pflastersteine Vanga
Granitpflaster Laban
So werden z.B. Pflastersteine Miod gespalten
So werden z.B. Quadersteine Miod gespalten
Im Gegensatz zu vielen anderen Baumaterialien sind unsere Natursteine hygienisch, abriebfest, sondern keine Schadstoffe ab und verhindern statische Aufladungen. Die gespaltenen Pflastersteine sind die günstigsten Materialien, die Sie bei uns finden. Bei der Herstellung der Pflastersteine werden größere Granitblöcke Stück für Stück in kleinere Formate gespalten. Dabei wird jeder einzelne Stein mit Hilfe einer Spaltmaschine geteilt und per Hand sortiert. In obenstehenden Videos wird dargestellt, wie die Produktion der gespaltenen Pflastersteine aussieht. Die Abmessung solcher Steine ist demzufolge nicht so genau, wie bei den regelmäßig gesägten Pflastersteinen, hält sich aber in der vorgeschriebenen Norm der jeweiligen Größe (4/6, 7/9, 8/11, 9/11 oder 15/17 cm). Die gesägten Pflastersteine werden im Gegenteil zu den gespaltenen Pflastersteinen nicht aus größeren Granitbrocken sondern aus vorgefertigten Platten gehauen. Unser vollständiges Sortiment an Granit finden Sie mit allen Sorten und Größen auf unserer Produktseite.
Eigenschaften der von uns angebotenen Materialien (zertifizierte Qualität)
| Physikalisch-mechanische Eigenschaften | Laban-1/2 | Laban-limo |
|---|---|---|
| Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck | ca. 0,3 % | ca. 0,3 % |
| Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371 | 100 % | 100 % |
| Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926 | zw. 170-230 MPa | zw. 185-195 MPa |
| Volumengewicht | ca. 2,6 t/m³ | ca. 2,6 t/m³ |
| Physikalisch-mechanische Eigenschaften | Arum | Miod |
|---|---|---|
| Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck | ca. 0,6 % | ca. 0,5 % |
| Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371 | 100 % | 100 % |
| Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926 | ca. 170 MPa | ca. 170 MPa |
| Volumengewicht | ca. 2,6 t/m³ | ca. 2,7 t/m³ |
| Physikalisch-mechanische Eigenschaften | Mirus |
|---|---|
| Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck | ca. 0,5 - 1,1 % |
| Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371 | 100 % |
| Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926 | ca. 150 MPa |
| Volumengewicht | ca. 2,6 t/m³ |
| Physikalisch-mechanische Eigenschaften | Vanga | Nordit | Gneis |
|---|---|---|---|
| Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck | ca. 0,1 % | ca. 0,1 % | ca. 0,1 % |
| Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371 | 100 % | 100 % | 100 % |
| Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926 | ca. 240 MPa | ca. 260 MPa | ca. 190 MPa |
| Volumengewicht | ca. 2,7 t/m³ | ca. 2,9 t/m³ | ca. 2,6 t/m³ |
| Physikalisch-mechanische Eigenschaften | Flavus |
|---|---|
| Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck | ca. 3,3 % |
| Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371 | 100 % |
| Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926 | ca. 100 MPa |
| Volumengewicht | ca. 2,2 t/m³ |
| Physikalisch-mechanische Eigenschaften | Romus |
|---|---|
| Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck | ca. 6,7 % |
| Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371 | 100 % |
| Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926 | ca. 55 MPa |
| Volumengewicht | ca. 2,1 t/m³ |
Druckfestigkeit wird in MPa gemessen. 1 MPa = 1 N/mm². Also 40 MPa entspricht z.B. ca. 250 Kleinwagen auf einem DIN-A4-Blatt. Das ist eine beträchtliche Menge.
Geologie der Granite und Sandsteine
Granite sind massige, relativ grobkristalline, magmatische Tiefengesteine, die reich an
Quarz und Feldspäten sind, aber auch dunkle Minerale, zum Beispiel Glimmer, enthalten. Der Merksatz
"Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess' ich nimmer" gibt die Zusammensetzung von Granit
etwas vereinfacht wieder. Die Farbschattierungen im Granit entstehen durch Einlagerungen von Mineralien mit
helleren oder dunkleren Farbtönen. Daneben befinden sich im Granit Einschlüsse von Augit, Biotit, Limonit.
Meist zeichnet sich Granit durch eine mittlere bis grobe Körnung aus. Die Farben variieren von hellem Grau
über bläuliche, rötliche bis hin zu gelblichen Nuancen, beeinflusst durch die geologischen
Entstehungsprozesse und den Mineralgehalt.
Sandsteine bestehen aus miteinander "zusammengebackenen" Sandkörnchen welche entweder karbonatisch, quarzitisch oder tonig gebunden sind. Die Bindung entscheidet wesentlich über dessen Härte und Verwitterungsresistenz. Das Farbspektrum von Sandstein reicht von warmem Gelb über Rot- und Brauntöne bis hin zu Grau und Weiß, beeinflusst durch mineralische Bestandteile wie Eisenoxide oder Ton. Als Naturstein überzeugt Sandstein mit seiner beständigen, natürlichen Ausstrahlung und ist eine beliebte Wahl für individuelle Gestaltungen im Garten- und Landschaftsbau. Auf Wunsch lässt sich die Oberfläche des Sandsteins auch schleifen oder polieren (nicht bei jeder Sorte dieses Natursteins möglich).
Quarzitisch gebundene Sandsteine sind sehr fest bzw. hart, ihr Porenraum ist sehr klein und damit sinkt auch das Wasseraufnahmevermögen, die Fleckbildung und die Verwitterungsresistenz steigt.
Ein Sandstein, dessen Komponenten zu mehr als 90% aus Quarzkörnern bestehen, wird als Quarzsandstein bezeichnet. Karbonatisch gebundene Sandsteine sind chemisch anfällig, d.h. dauerhafte Belastung durch saure Einträge wirken hier zerstörend. Tonige Sandsteine sind häufig stark porös, neigen zum hygrischen Quellen und haben eine geringere Festigkeit und damit auch eine geringere Resistenz gegen Verwitterungseinflüsse als Sandsteine mit kieseligem Bindemittel (quarzitisch gebundene Sandsteine).
Sandstein ist eigentlich weiß bis grau, jedoch rufen mineralische Bestandteile wie zum Beispiel Limonit, Hämatit oder Glaukonit entsprechende Farbvarietäten (gelb, braun, rot, grün usw.) hervor und bieten dadurch unterschiedliche Erscheinungsbilder. Weiche Sandsteine sind für eine Außenanlage meistens nicht geeignet. Sie können sich mit der Zeit sogar durch das Regenwasser verflüssigen. Dies liegt an der schlechten Quarzit-Bindung, wodurch die Steine keine ausreichende Härte besitzen. Schlechte Sandsteine bröckeln im Laufe der Jahre ab, bilden Schuppen bzw. blättern ab und verändern ihre Farben.
Natursteinpflaster verlegen – Tipps, Verbände und Verlegehinweise
Bietet Natursteinpflaster gegenüber Betonpflaster Vorteile? Natursteinpflaster wird im Gegensatz zu Betonpflaster mit der Zeit immer schöner. Es behält seine erdigen Farben und bewahrt – im Gegensatz zu Beton, der in der Regel bereits nach 3-4 Jahren verblasst – seine Geltung dauerhaft. Als Naturprodukt wirkt eine daraus gelegte Fläche immer interessant, vollkommen natürlich und keinesfalls langweilig.
Im Vergleich zu Betonsteinen ist Natursteinpflaster in guter Qualität nicht nur ökologischer und ökonomischer, sondern auch deutlich langlebiger und pflegeleichter. Deshalb sind Pflastersteine aus Naturstein langfristig gesehen äußerst wirtschaftliche und preiswerte Baustoffe! Sehr oft sind eingefärbte Betonpflastersteine sogar teurer - vergleichen Sie selbst.
Pflastersteine aus Naturstein liefern Lebendigkeit und Abwechslung statt kühler und oft starrer Wirkung gleichförmiger Betonsteine
Natursteinpflaster besitzt einen weiteren, großen Vorteil gegenüber dem Betonpflaster: Da allseits gespaltene Pflastersteine produktionsbedingte Unregelmäßigkeiten aufweisen, welche jeden einzelnen Stein zu einem natürlichen Unikat machen, verzahnen sich diese Steine durch die leicht unterschiedlichen Größen und die raue Oberfläche regelrecht in der sog. Bettungsschicht. Dies bedeutet: Sie erhalten nach der Verlegung der Pflastersteine eine sehr stabile, griffige und rutschhemmende Fläche.
Flächen aus Granit sind daher perfekt geeignet, um Einfahrtsbereiche und Wege zu pflastern, die optisch ruhig etwas "gröber" und natürlicher wirken dürfen. Wenn Sie einen Hausweg oder eine Einfahrt mit Granit pflastern, schaffen Sie mit diesem Naturbaustoff eine Gestaltung höchster Wertigkeit.
Pflastersteine aus Naturstein sollten immer in einem Mittel- oder Dickbett verlegt werden. Dabei werden eventuelle Dickendifferenzen des Steins durch den
Mörtel ohne Schwierigkeiten ausgeglichen. Durch eine rückseitige Kalibrierung der Steine können diese
Differenzen zusätzlich minimiert werden.
Welche Pflasterverbände gibt es?
Pflastersteine aus Granit oder Sandstein können in vielen verschiedenen Steinverbänden angeordnet werden. Die nachfolgende Grafik gibt einen groben Überblick über die gängigsten Natursteinverbände. Das Reihen- und Diagonalpflaster unterscheidet sich hauptsächlich durch die Ausrichtung und die Randeinfassung.
Der "Polygonalverband" zeichnet sich dadurch aus, dass die Fuge höchstens die Länge von drei Steinen besitzt. Mit etwas Talent und Erfahrung gelingt es jedem professionellen Verleger, die Pflastersteine sachgerecht und optisch ansprechend zu verlegen.
Verlegemuster für Granitpflaster im Detail
Welches Verlegemuster passt zu Ihrem Vorhaben? Hier die gängigsten Verbände mit ihren Stärken, der passenden Steingröße und dem nötigen Können — vom einfachen Weg bis zur repräsentativen Hofeinfahrt.
Reihenverband — das einfachste und schnellste Muster: gleich große Steine in parallelen Reihen, die Stoßfugen von Reihe zu Reihe versetzt. Ideal für Gartenwege, Terrassen und schmale Flächen; auch für geübte Heimwerker gut machbar. Passende Größen: Granitpflaster 8/11 cm oder 15/17 cm.
Diagonalverband — der Reihenverband um 45° gedreht. Die Fläche wirkt dadurch breiter und lebendiger. Wichtig ist eine saubere Randeinfassung (z. B. mit Granitrandsteinen), an der die schräg zugeschlagenen Randsteine enden.
Segmentbogen (Bogenpflaster) — der Klassiker für Hofeinfahrten und größere Flächen: Die Steine werden in gegeneinander laufenden Bögen gesetzt. Dafür eignet sich Kleinpflaster 7/9 cm oder 8/11 cm. Ein Segmentbogen verzeiht die natürlichen Maßtoleranzen gespaltener Steine besonders gut — die Verlegung gehört aber in erfahrene Hände.
Schuppenbogen / Fächerpflaster — die dekorativste Form, bekannt aus historischen Altstädten: Bögen, die sich wie Fächer überlappen. Höchster Arbeitsaufwand, edelste Optik — meist mit Kleinpflaster 4/6 cm oder 7/9 cm, gern auch mehrfarbig (z. B. grau/dunkelrot) gesetzt.
Polygonalverband mit Kleinpflaster — unregelmäßig und rustikal: Die Steine werden so kombiniert, dass keine durchlaufende Fuge länger als etwa drei Steinlängen wird. Sehr beliebt mit Kleinpflaster 4/6 cm und 8/11 cm, weil die gespaltenen, leicht unterschiedlichen Steine hier ihre natürliche Wirkung voll ausspielen. Wenig Verschnitt, lebendiges Fugenbild.
Wilder Verband (Passe) — verschiedene Steingrößen gemischt in freier Anordnung. Wirkt gewachsen und natürlich, nutzt Restmengen optimal aus und ist eine gute Wahl, wenn mehrere Größen kombiniert werden sollen.
Wie viele Granitsteine brauche ich pro m²?
Als Faustregel für gespaltenes Granitpflaster (bei üblichem Fugenbild) können Sie mit folgenden Werten planen — die Flächenleistung pro Tonne entspricht unseren Handelsgrößen:
| Steingröße | Steine je m² (ca.) | Fläche je Tonne (ca.) | Typische Verwendung |
|---|---|---|---|
| 4/6 cm (Mosaikpflaster) | ca. 270–300 St. | ca. 8 m² | Fächer, Polygonal, Zierflächen |
| 7/9 cm (Kleinpflaster) | ca. 110–130 St. | ca. 6,5 m² | Bogenpflaster, Wege |
| 8/11 cm (Kleinpflaster) | ca. 85–100 St. | ca. 4,8 m² | Einfahrten, Reihen- und Polygonalverband |
| 15/17 cm (Großpflaster) | ca. 30–40 St. | ca. 2,9 m² | Einfahrten, stark belastete Flächen |
Die Stückzahlen sind rechnerische Näherungswerte — bei gespaltenem Naturstein bestimmen Fugenbreite und Verlegemuster den tatsächlichen Verbrauch. Planen Sie für Zuschnitt und Auswahl etwa 5–10 % Reserve ein. Die Preise je Größe und Sorte finden Sie in unserer Granitsteine-Preisliste, die verfügbaren Farben auf der Seite Granitpflaster.
Unsere Tipps zur Verlegung der Natursteinpflaster
Zu Beginn Ihrer Planung sollten Sie sich über die Gebrauchseigenschaften eines Kopfsteinpflasters im Klaren sein. Typisches Kopfsteinpflaster ist allseits gespalten. Die Maße bestimmen die Kantenlänge in allen drei Dimensionen (Länge, Breite, Höhe). Kopfsteinpflaster ist eine Belagart, die sowohl wegen ihrer Schönheit als auch wegen ihrer Dauerhaftigkeit sehr zu empfehlen ist.
Im Gegensatz zu genormtem Betonpflaster machen Abweichungen hinsichtlich Maserungen sowie andersfarbige und anderskörnige Einschlüsse den besonderen Reiz des Natursteinpflasters aus. Das oberste Gebot für die Verlegung ist der richtige Untergrund. Bei sorgfältiger Planung und fachgerechter Ausführung des Unter- und Oberbaus haben Natursteinflächen eine extrem lange Lebens- und Funktionsdauer.
Unterbau und Pflasterbettung
Was ist dabei zu beachten: Je nach Belastung und Bodenbeschaffenheit wird als Unterbau ein bis zu 40 cm tiefes Fundament ausgehoben und mit Füllmaterial aufgefüllt. Das ist die sog. Trag- oder Frostschutzschicht. Diese kann aus Mineralgemisch, Natursteinschotter oder auch dem preisgünstigeren Recyclingschotter (Körnung 0/32 mm oder 0/45 mm) bestehen. Das Material sollte in jedem Fall gütegesichert sein, sodass keine Verunreinigungen wie Lehmanteile oder organische Abfälle enthalten sind.
Die wasserdurchlässige Tragschicht ist lagenweise einzubringen, gut zu verdichten und muss planeben sein (Höhentoleranz +/- 2 cm). Auf diesen Unterbau wird dann die sog. Bettungsschicht aufgetragen. Wichtig: Das Gefälle von 2–2,5 % (vom Haus weg) wird bereits im Unterbau angelegt und zieht sich durch alle Schichten — so läuft Regenwasser ab, statt in der Bettung zu stehen. Die Skizze zeigt den kompletten Aufbau im Schnitt:
Ungebundene Bauweise
Bei dieser klassischen Bauweise wird eine Splitt-, Sand- oder Granulatschicht aufgetragen. Die Fugen bestehen aus dem gleichen Material und stabilisieren die Steine. Diese Variante ist bindemittelfrei. Nachteil: Der Wartungsaufwand ist höher, da Regen oder Fegen die Fugen ausspülen kann, wodurch die Steine an Halt verlieren können. Zudem können Gras, Moos oder Unkraut in den Fugen wachsen.
Verlegung in Trockenmörtel
Hier wird ein Sand-Zementgemisch auf die Tragschicht aufgetragen. Empfohlen wird Trasszement, da dieser eine verminderte Neigung zu Ausblühungen besitzt. Der Sand sollte eine Körnung von 0/2 mm oder 0/4 mm haben und gewaschen sein. Empfohlenes Mischungsverhältnis (Trasszement zu Sand): 1:7 bis 1:8.
Wichtiger Hinweis zur Randeinfassung
Überall dort, wo die Pflasterfläche an eine Grünfläche grenzt oder keinen seitlichen Halt hat, empfehlen wir bei stärkeren Belastungen eine Randeinfassung (Rückenstütze). Hierzu eignen sich spezielle Randsteine, sog. Leistensteine oder auch wunderbar Großpflastersteine (ca. 15/17 cm). Im Gartenbereich kann oft auf die Einfassung verzichtet werden, dennoch empfiehlt es sich, die äußere Steinreihe mit einer sog. Betonschulter zur angrenzenden Gartenfläche hin zu sichern. Wichtig: Bei der Verlegung im Splittbett ist eine Randsteineinfassung unbedingt erforderlich, um ein seitliches "Wegwandern" der Steine und des Fugensplitts zu verhindern.
Die eigentliche Verlegung
Nun beginnt die eigentliche Arbeit. Auf das vorbereitete Pflasterbett werden die Steine höhengerecht verlegt. Dabei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt: Ob einfache Pflasterverbände oder filigrane Muster mit unterschiedlichen Natursteinen – alles ist möglich.
Ein paar bewährte Handwerksregeln: Gearbeitet wird von der bereits verlegten Fläche aus — das abgezogene Bett wird nicht mehr betreten. Je Reihe gibt eine Richtschnur die Höhe und Flucht vor, gesetzt wird mit dem Pflasterhammer. Nehmen Sie die Steine dabei immer aus mehreren Big-Bags bzw. Paletten gemischt — so verteilen sich die natürlichen Farbnuancen gleichmäßig über die Fläche. Die Fugen sind beim gespaltenen Naturstein bewusst breiter als beim Betonpflaster (je nach Steingröße etwa 1–2 cm): Sie gleichen die Maßtoleranzen aus.
Der größte Trumpf des gespaltenen Pflasters: die Verzahnung
Die bruchrauen, lebendigen Seitenflächen verkrallen sich mit dem Fugenmaterial und miteinander wie die Zähne eines Zahnrads. Was glatte Steine nur über die Fuge halten, hält gespaltenes Granit- und Sandsteinpflaster durch seine ganze Form — eine fachgerecht verlegte Fläche liegt dadurch auch nach Jahrzehnten noch so fest wie am ersten Tag.
Fugenfüllung - verschiedene Varianten
Nach dem Verlegen müssen die Fugen mit entsprechendem Material ausgefüllt werde n, denn das Fugenmaterial bietet den Steinen die notwendige Stütze. Eine Pflasterfläche ist nur dann funktionsfähig und stabil, wenn die Fugen ordnungsgemäß verschlossen sind.
Quarzsand (günstig)
Die kostengünstigste Variante: Quarzsand wird einfach in die Fugen gefegt. Nachteil: Die Fugen waschen mit der Zeit aus oder werden von Insekten abgetragen. Dies führt zu einem sehr hohen Pflegeaufwand. Achtung: Rundkörniger Sand sollte auf keinen Fall verwendet werden, da er sich nicht "verzahnt".
Basaltsplitt (traditionell)
Das Ausfüllen mit Basaltsplitt war früher die gängigste Methode. Der Pflegeaufwand ist hierbei jedoch ähnlich hoch wie beim Verfüllen mit Quarzsand (Unkraut, Ausspülen).
Epoxidharzfugenmörtel (Empfehlung)
Mittlerweile die beliebteste Variante bei Hausbesitzern. Erhältlich in verschiedenen Farben. Vorteil: Unkrauthemmend und fest, aber bei normaler Belastung (PKW) dennoch stark wasserdurchlässig (Dränfuge).
So wird verfugt – Ablauf und Wartezeiten
Ungebundene Fuge (Sand/Splitt): Das Fugenmaterial wird trocken und diagonal zur Fuge eingekehrt, mit Wasser eingeschlämmt und nachgekehrt, bis die Fugen randvoll sind. Erst danach wird die Fläche mit der Rüttelplatte (Gummimatte!) abgerüttelt und noch einmal nachgesandet. Die Fläche ist sofort begehbar — in den ersten Wochen setzt sich das Material und wird einfach nachgefüllt.
Gebundene Fuge (Epoxidharz-Fugenmörtel): Die fertig abgerüttelte Fläche wird gereinigt und vorgenässt, dann der angemischte Mörtel mit Wasser eingeschlämmt und mit dem Gummischieber diagonal in die Fugen gearbeitet; Reste sofort abkehren. Verarbeitung bei etwa 5–25 °C (ideal über 10 °C), nicht bei Regen. Wartezeiten: begehbar nach ca. 24 Stunden, mit dem PKW befahrbar nach etwa 7 Tagen — maßgeblich sind immer die Herstellerangaben. Wurde in Trockenmörtel gebettet, muss die Bettung vor dem Verfugen erst abbinden. Und für beide Varianten gilt: Die Fuge wird in voller Steinhöhe gefüllt — nur eine volle Fuge stützt den Stein.
Rechtlicher Hinweis: Es handelt sich hier nur um praktische Verlegetipps. Es wird daher um Verständnis gebeten, dass keine Haftung (auch nicht für die Vollständigkeit der Tipps) oder Gewährleistung übernommen werden kann.
Die Toleranzen auf den Kanten der Pflastersteine sind gewollt
Sie ermöglichen es einem Profi-Verleger erst, ein abwechslungsreiches und ansprechendes Fugenbild zu legen! Alle Angaben zu Größe und Ergiebigkeit sind Erfahrungswerte. Abweichungen können sich aufgrund unterschiedlichen Materials, der Brucheigenschaften sowie der Art der Pflasterung ergeben.
Handelsgrößen und Nennflächenmaße
| Handelsgröße (Bezeichnung) |
Nennflächenmaß + Toleranzen |
Handelsgröße (Bezeichnung) |
Nennflächenmaß + Toleranzen |
|---|---|---|---|
| 4/6 cm | 5 x 5 x 5 cm | 8/11 cm | 9,5 x 9,5 x 9,5 cm |
| 6/8 cm | 7 x 7 x 7 cm | 9/11 cm | 10 x 10 x 10 cm |
| 7/9 cm | 8 x 8 x 8 cm | 15/17 cm (13-16 / 12-22 cm) |
14 x 16 x 16 cm |
| 8/10 cm | 9 x 9 x 9 cm | 15/17/7-9 cm (Halbstein) |
14 x 16 x 8 cm |
Wie viel m² kann man mit einer Tonne pflastern?
Das Prinzip ist einfach: Je größer die Belastung, die auf die Fläche wirken wird, desto größere bzw. dickere Pflastersteine sollten gewählt werden.
Gehwege & Gartenwege
Handelsgröße 4/6 cm
Kantenlängen ca. 4 bis 7 cm. Eignen sich sehr gut zum Verlegen von kleineren Gehwegen, Gartenwegen oder als Randeinfassung.
PKW & Lieferwagen
Größe 8/11 cm oder 9/11 cm
Für Straßen, Einfahrten und Parkplätze (PKW/leichte Lieferwagen).
Alternative: 7/9 cm – höhere Ergiebigkeit pro m², trägt das Gewicht bei
fachgerechtem Unterbau fast genauso gut.
Schwere LKW-Züge
Großpflaster 15/17 cm
Kantenlängen ca. 13 bis 22 cm. Für Flächen, die von schweren LKW (40 Tonnen+) befahren
werden.
Alternative: 15/17/7-9 cm (Halbstein) für geringere Einbauhöhe.
Alle Angaben zu Größe und Ergiebigkeit sind Erfahrungswerte. Natürliche Schwankungen sind bei Naturstein normal.
Gewicht und Ergiebigkeit der Pflastersteine
Gewicht Granitpflastersteine (pro Stein)
| Handelsgröße 4/6 cm | ca. 0,4 kg |
| Handelsgröße 7/9 cm | ca. 1,2 kg |
| Handelsgröße 8/11 cm | ca. 2,2 kg |
| Handelsgröße 15/17 cm | ca. 12,5 kg |
Gewicht Sandsteinpflastersteine (pro Stein)
| Handelsgröße 4/6 cm | ca. 0,3 kg |
| Handelsgröße 6/8 cm | ca. 0,8 kg |
| Handelsgröße 8/11 cm | ca. 1,9 kg |
| Handelsgröße 15/17 cm | ca. 11,0 kg |
Ergiebigkeiten pro Tonne (t) und m² (ca. Werte)
| Handelsgröße | Granit | Sandstein | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| m² / to | Stk. / to | Stk. / m² | m² / to | Stk. / to | Stk. / m² | |
| 4/6 cm | 8,0 | 2.500 | 310 | 10,5 | 3.300 | 316 |
| 7/9 cm (Granit) 6/8 cm (Sandstein) |
6,5 | 830 | 120 | 8,0 | 1.248 | 156 |
| 8/11 cm | 4,8 | 450 | 94 | 6,0 | 520 | 87 |
| 15/17 cm | 2,9 | 80 | 25 | - | - | - |
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Norm DIN EN1342 für Pflastersteine
Die Einführung der europäischen Norm DIN EN1342 ersetzt die bisher gültige DIN 18502. Die europäische Norm DIN EN1342 definiert den Pflasterstein als kleinen, aus Naturstein bestehenden Quader mit Nennmaßen zwischen 50 mm und 300 mm und Flächenmaßen, die im Allgemeinen das Zweifache der Dicke nicht überschreiten. Die Mindestnenndicke (Mindestnennhöhe) beträgt 50 mm. Man unterscheidet Großpflaster, Kleinpflaster und Mosaikpflaster.
F1 = 100% Frost- und Verwitterungsbeständigkeit
Norm DIN EN1342 Klasse 2 (Kurzzeichen T2):
Toleranzen zwischen gespaltenen Flächen: +/- 15 mm zulässig
Toleranzen zwischen einer bearbeiteten und einer gespaltenen Fläche: +/- 10 mm zulässig
Toleranzen zwischen zwei bearbeiteten Flächen: +/- 5 mm zulässig
Einfarbig, möglichst rechtwinklig und vollkantig, Aushöhlungen und Buckel bis 5 mm zulässig
Norm DIN EN1342 Klasse 1 (Kurzzeichen T1):
Toleranzen zwischen gespaltenen Flächen: +/- 30 mm zulässig
Fehlfarbe zulässig, möglichst rechtwinklig, Aushöhlungen und Buckel bis 10 mm zulässig
Norm frei:
Toleranzen zwischen gespaltenen Flächen: mehr als +/- 30 mm zulässig
Fehlfarbe zulässig, Aushöhlungen und Buckel mehr als 10 mm zulässig
Natursteinpflege ist wichtig
Für die Pflege lassen sich Natursteine grob in zwei Gruppen einteilen:
1. Säurebeständige Natursteine (Hartgestein)
Dazu gehören: Granit, Gneis, Porphyr, Quarzit.
Diese Steine enthalten keinen Kalk und sind daher relativ unempfindlich gegenüber sauren Reinigern.
2. Kalkhaltige Natursteine (Weichgestein)
Dazu gehören: Kalkstein, Marmor, Sandstein, Schiefer.
Verbotene Reiniger: Essigreiniger, Zitronensäure, scharfe Sanitärreiniger.
Grund: Die Säure wandelt den Kalk in Gips um -> der Stein wird stumpf, verblasst und verliert seinen Glanz.
Empfehlung für professionelle Natursteinpflege / Grundregeln
Zur Reinigung und Pflege empfehlen wir Produkte der Firma Lithofin. Das Angebot reicht von Grundreinigern über Schutz-Imprägnierungen bis hin zu speziellen Pflegemitteln für alle Gesteinsarten.
Tipp: Testen Sie Pflegeprodukte immer erst an einer unauffälligen Stelle (Musterfläche).
| Empfehlung | Begründung |
|---|---|
| pH-neutrale Reiniger verwenden | Schont empfindliche Steinoberflächen und verhindert chemische Reaktionen |
| Säurehaltige Mittel vermeiden | Essig, Zitrone und viele Allzweckreiniger greifen kalkhaltige Steine an und machen polierte Oberflächen stumpf |
| Regelmäßige Imprägnierung | Alle 2-4 Jahre empfohlen – schützt vor eindringenden Flüssigkeiten und erleichtert die Reinigung erheblich |
| Vorsicht bei Hochdruckreinigern | Können Schmutz tiefer in die Poren drücken und Fugenmaterial beschädigen – nur mit niedrigem Druck verwenden |
| Frisches Wasser verwenden | Oft genügt lauwarmes Wasser mit einer weichen Bürste für die regelmäßige Unterhaltsreinigung |
Granit reinigen
Eigenschaften: Robust und widerstandsfähig, aber dennoch pflegebedürftig
- Reinigung: Warmes Wasser und weiche Bürste, bei Bedarf pH-neutrale Steinreiniger
- Flecken: Bei Fett/Öl schnell handeln – Granit ist offenporig und saugt Verschmutzungen auf
- Polieren: Bei glänzenden Oberflächen regelmäßig mit kurzflorigem Wischmopp pflegen
- Imprägnierung: Mindestens 1x jährlich im Außenbereich empfohlen
Sandstein reinigen
Eigenschaften: Poröser und empfindlicher als Granit – erfordert schonende Behandlung
- Reinigung: Wasser + weiche Bürste + milde Schmierseife oft ausreichend
- Hochdruckreiniger: Nur mit sehr niedrigem Druck (max. 80 bar), sonst Strukturschäden!
- Moos/Algen: Warmes Wasser + Bürste, bei Bedarf verdünnte Soda-Lösung
- Imprägnierung: Jährlich empfohlen wegen hoher Porosität
Säurehaltige Reiniger
Essig, Zitrone, Allzweckreiniger
Hochdruck bei Sandstein
Beschädigt die poröse Struktur
Filmbildende Mittel
Handseife, Shampoo – mindern
Rutschfestigkeit
Metallbürsten
Hinterlassen Rostspuren auf dem Stein
Fachverbände und weiterführende Informationen
Für detaillierte technische Informationen zur Natursteinpflege empfehlen wir die folgenden Quellen:
- Deutscher Naturwerkstein Verband e.V. (DNV) – dnv.online
- Fachverband Fliesen und Naturstein (FFN) – fachverband-fliesen.de
Blockstufen und Natursteinplatten verbauen – Bauweisen mit Skizzen
Blockstufen setzen – zwei bewährte Bauweisen
Massive Blockstufen aus Granit oder Sandstein werden Stufe für Stufe in den Hang gebaut: Jede Stufe liegt satt in ihrem Bett und überlappt die darunterliegende um 2–3 cm. Für bequemes Gehen gilt die Schrittmaßregel: 2 × Steigung + Auftritt ≈ 59–65 cm — mit einer Steigung von 15–17 cm und einem Auftritt von 28–32 cm liegen Sie richtig. Ein leichtes Gefälle von 1–2 % nach vorn lässt Regenwasser ablaufen.
Für Gartentreppen genügt das Splittbett auf verdichtetem Schotter (linke Skizze) — wasserdurchlässig und bei Bedarf korrigierbar. Bei stark genutzten Treppen wird jede Stufe in erdfeuchten Beton gesetzt und mit einer Rückenstütze gesichert (rechte Skizze). Beide Bauweisen funktionieren mit Granit- wie mit Sandstein-Blockstufen gleichermaßen.
Schwebende Blockstufen und gestapelte Bauweise mit Absatz
Schwebende Blockstufen — der moderne, elegante Look: Der Sockel der Stufe ist an der Vorderseite um 3–5 cm zurückgesetzt (Untertritt). Die entstehende Schattenfuge lässt die massive Stufe frei schwebend und filigran wirken. Gesetzt werden solche Stufen in Mörtelstreifen auf einem gestuften, frostfrei gegründeten Magerbeton-Fundament — mit mindestens 2 cm Überlappung und einer Lagerfuge von 5–10 mm. Den Untertritt arbeiten wir auf Wunsch direkt in Ihre Maßstufe ein.
Gestapelte Bauweise (mit Absatz) — die massivste Variante: Auf einem frostfrei gegründeten Streifenfundament liegt jede Stufe mit dünner Lagerfuge (5–10 mm) satt auf der darunterliegenden; der Versatz nach hinten — der Absatz — bildet den Auftritt. Diese Bauweise braucht mehr Material, ist dafür aber außerordentlich stabil und ideal, wenn die Treppe kompakt an einem steilen Hang oder vor einem Podest stehen soll.
Tipp: Messen Sie zuerst den Höhenunterschied und die verfügbare Länge — daraus ergibt sich die Stufenzahl. Da wir Blockstufen nach Maß fertigen, muss sich Ihre Treppe nicht nach Standardformaten richten, sondern die Stufen richten sich nach Ihrer Treppe. Podeste liefern wir passend dazu.
Natursteinplatten verlegen – ungebunden oder gebunden
Bei Granitplatten und Sandsteinplatten haben sich zwei Bauweisen bewährt: Die ungebundene Verlegung im Splittbett ist der Standard für Gartenwege und Terrassen — wasserdurchlässig, frostsicher und einzelne Platten lassen sich später problemlos aufnehmen. Die gebundene Verlegung in Drainagemörtel mit Haftschlämme und fester Fuge ist die richtige Wahl, wenn die Fläche fugenfest und besonders belastbar sein soll, etwa am Hauseingang. Auch hier gilt: Gefälle 1–2 % vom Haus weg.
Verlegemuster für Platten – vom Reihen- bis zum Römischen Verband
Das Verlegemuster prägt den Charakter der Fläche mindestens so stark wie der Stein selbst:
Reihenverband — ein Format, durchlaufende Fugen: ruhig, modern, am einfachsten zu verlegen.
Halbverband — jede Reihe um eine halbe Platte versetzt: lebendiger und optisch „verzahnt".
Römischer Verband — der Klassiker aus mehreren Plattenformaten nach festem Schema: wirkt edel und gewachsen, verlangt aber sorgfältige Planung der Formate.
Bahnenverlegung — feste Bahnbreite, freie Längen: die natürlichste Art, Platten mit unterschiedlichen Längen zu nutzen — ideal, wenn Platten nach Maß gefertigt werden.
Für den Römischen Verband und die Bahnenverlegung fertigen wir die passenden Formate auf Wunsch millimetergenau — sprechen Sie uns an oder stellen Sie Ihre Maße direkt im Bedarfsrechner auf der Seite Granitplatten bzw. Sandsteinplatten zusammen.
Betonstein mit Granit- oder Sandsteinplatten verkleiden
Eine in die Jahre gekommene Betontreppe oder eine nüchterne Betonmauer muss nicht abgerissen werden: Mit 1,5–4 cm starken Natursteinplatten verkleidet, sieht sie aus wie massiv aus Stein gebaut — zu einem Bruchteil der Kosten. Entscheidend für die Haltbarkeit ist dabei vor allem eines: Es darf kein Wasser hinter die Platten gelangen.
Hohlraumfrei kleben: Im Außenbereich wird der Kleber auf den Untergrund und auf die Plattenrückseite aufgetragen (das sogenannte Buttering-Floating-Verfahren). So entstehen keine Hohlräume unter der Platte — denn jeder Hohlraum sammelt Wasser, das bei Frost die Platte absprengt. Auf der Betontreppe empfiehlt sich zusätzlich eine Verbundabdichtung: Sie hält Wasser aus dem Beton fern und verhindert, dass Feuchtigkeit Kalk an die Steinoberfläche transportiert (Ausblühungen).
Der richtige Kleber: Verwenden Sie einen flexiblen, frost- und wasserfesten Naturstein-Flexkleber auf Trass-Basis — der reduzierte Kalkanteil beugt Ausblühungen und Randverfärbungen vor. Bei hellem Sandstein gehört ein weißer Naturstein-Kleber dazu, damit nichts durchschlägt. Normaler grauer Fliesenkleber ist für Naturstein im Außenbereich die falsche Wahl.
Wasser gezielt ableiten: Trittplatten bekommen 1,5–2 % Gefälle nach vorn und einen Überstand von 2–3 cm mit Tropfkante — so tropft Regen ab, statt an der Setzstufe herunterzulaufen. Mauerkronen schützt eine Abdeckplatte mit beidseitiger Tropfkante. Alle Fugen werden dicht verfugt, Anschlussfugen elastisch mit Natursteinsilikon geschlossen. Trittplatten, Setzstufen und Verblender schneiden wir millimetergenau nach Ihren Maßen zu — siehe Granitplatten und Sandsteinplatten.
Eine Mauer aus Granit oder Sandstein bauen – wilde Mauer und Quadermauer
Für eine Natursteinmauer gibt es zwei klassische Wege: die wilde Mauer — eine Trockenmauer aus Granit- oder Sandstein-Bruchsteinen, ganz ohne Mörtel — und die Quadermauer aus gespaltenen oder gesägten Mauersteinen, vermörtelt auf einem Betonfundament. Beide halten Generationen, wenn Fundament, Neigung und Entwässerung stimmen.
Die wilde Mauer: Trockenmauer aus Bruchsteinen
Eine Trockenmauer braucht keinen Beton: Als Fundament genügt eine 30–50 cm tiefe, verdichtete Schotterschicht — sie trägt, entwässert und ist frostsicher. Die Fußbreite sollte mindestens ein Drittel der Mauerhöhe betragen, nie unter 30 cm. Als Stützmauer wird sie nicht senkrecht gebaut, sondern mit einem Anlauf von 10–15 % gegen den Hang geneigt — dieser Winkel ist es, der die Mauer am Umkippen hindert: Der Erddruck presst die Steine aufeinander, statt sie nach vorn zu schieben.
Beim Aufsetzen gilt: große, schwere Steine nach unten, jeder Stein lagerhaft (mit der flachen Seite) satt aufgelegt, Wackler mit Steinkeilen fixiert. Die Stoßfugen jeder Reihe werden von der nächsten überdeckt, und je Quadratmeter kommen 2–3 lange Bindersteine quer in die Mauer — sie verzahnen die Vorder- und Rückseite. Hinter der Mauer sorgt eine 15–20 cm starke Kies-Hinterfüllung mit einem Drainagerohr (DN 100, ca. 2 % Gefälle) am Fuß dafür, dass Wasser abfließt: Nur eine Mauer, die durchtrocknen kann, bleibt dauerhaft standfest. Die offenen Fugen dürfen bleiben — sie werden zum Lebensraum für Polsterpflanzen und Nützlinge.
Die Quadermauer: gespaltene oder gesägte Mauersteine, vermörtelt
Für die vermörtelte Mauer aus Quadersteinen braucht es ein Beton-Streifenfundament, frostfrei gegründet — also rund 80 cm tief — und je Seite etwa 10 cm breiter als die Mauer. Vermauert wird mit Trass-Mörtel: Sein geringer Kalkanteil verhindert die weißen Ausblühungen, die normaler Zementmörtel an Naturstein hinterlässt. Gespaltene Mauersteine ergeben das rustikale, lebendige Bild; gesägte Steine (2- oder 4-fach gesägt) ein exaktes Fugenbild mit schlanken Fugen — beide Ausführungen finden Sie im Bedarfsrechner auf den Seiten Granitmauersteine und Sandsteinmauersteine.
Oben schützt eine Abdeckplatte mit Gefälle und beidseitiger Tropfkante die Fugen vor Regen. Soll die Quadermauer Erdreich stützen, gelten dieselben Regeln wie bei der Trockenmauer: leichter Anlauf zum Hang, Kies-Hinterfüllung und Drainage. Und für jede Bauart gilt der wichtigste Verband-Grundsatz: keine durchlaufenden Kreuzfugen — jede Fuge wird von der nächsten Steinreihe überdeckt.
Sicherheits-Hinweis: Bis etwa 1 m Höhe ist eine Gartenmauer ein gut machbares Projekt. Höhere Mauern, Mauern mit Verkehrslast dahinter (Einfahrt, Straße) oder an Grundstücksgrenzen gehören in die Hände eines Fachbetriebs — hier können Standsicherheitsnachweis und Genehmigung erforderlich sein. Den Materialbedarf in Tonnen ermitteln Sie bequem mit den Bedarfsrechnern auf unseren Produktseiten.
Randsteine und Palisaden setzen – so stehen sie dauerhaft fest
Randsteine setzen – die Einfassung, die alles zusammenhält
Randsteine fassen Pflasterflächen und Wege ein und nehmen den seitlichen Schub auf — entsprechend solide müssen sie stehen. Gesetzt wird nach Richtschnur (sie gibt Höhe und Flucht vor) in ein 10–20 cm dickes Bett aus erdfeuchtem Magerbeton, mit einer Einbindung von einem Viertel bis einem Drittel der Steinhöhe. Den Halt bringt die trapezförmige Rückenstütze aus demselben Beton, die bis etwa ein Drittel der Steinhöhe angezogen wird — an der Außenseite kräftig, zur Pflasterseite flacher, damit das Splittbett Platz hat. Zwischen den Steinen bleiben schmale Fugen von wenigen Millimetern.
Palisaden setzen – ein Drittel gehört in den Boden
Palisaden stehen wie Pfähle — und genau so werden sie gesetzt: Mindestens ein Drittel der Gesamtlänge kommt in den Boden. Eine 100er-Palisade steht also höchstens 65–70 cm über dem Gelände. In den Graben kommt zuerst ein Kiesbett als Drainage, darauf die Palisade, dann wird sie beidseitig mit erdfeuchtem Beton eingefasst (Rückenstütze ein Drittel bis zur Hälfte der Sichthöhe). Soll die Palisadenreihe Erdreich abfangen, gehören an die Erdseite eine Noppenbahn oder Abdichtung und eine Kies-Hinterfüllung — steht das Erdreich nass und direkt am Stein an, leidet auf Dauer jede Palisade. Ausrichten mit Wasserwaage und Schnur, Stein für Stein.
Die Höhe wählen Sie bei uns frei: Randsteine und Palisaden fertigen wir nach Maß — Preis und Gewicht zeigt Ihnen der Bedarfsrechner auf der jeweiligen Produktseite sofort an.
Was wiegt Naturstein? Der Gewichts-Spickzettel
Die Grundformel ist einfach: Höhe × Breite × Länge (in Metern) × Dichte. Granit wiegt 2.700 kg pro m³, unser Sandstein 2.200 kg pro m³. Ein paar Beispiele aus der Praxis:
| Stein (Beispielmaß) | Granit (2,7 t/m³) | Sandstein (2,2 t/m³) |
|---|---|---|
| Blockstufe 15/35/100 cm | ca. 142 kg | ca. 116 kg |
| Blockstufe 18/40/120 cm | ca. 233 kg | ca. 190 kg |
| Randstein 8/25/100 cm | ca. 54 kg | ca. 44 kg |
| Palisade 12/12/100 cm | ca. 39 kg | – |
| Mauerstein 20/20/40 cm | ca. 43 kg | ca. 35 kg |
| 1 m² Platten, 3 cm stark | ca. 81 kg | ca. 66 kg |
| 1 m² Platten, je +1 cm Stärke | + ca. 27 kg | + ca. 22 kg |
Alle Werte sind rechnerische ca.-Angaben — gespaltene Steine schwanken naturgemäß etwas. Die Bedarfsrechner auf unseren Produktseiten zeigen Ihnen das Gewicht pro Stück und die Gesamtlast Ihrer Auswahl automatisch an. Und wie die Steine sicher zu Ihnen kommen, lesen Sie auf unserer Seite Transport & Lieferung.
Naturbaustoffe kaufen – Worauf kommt es an?
Granite gehören zu den langlebigsten und widerstandsfähigsten Naturbaustoffen, die für Außenanlagen eingesetzt werden. Granit ist ein plutonisches Tiefengestein, das unter hohem Druck und extremer Hitze im Erdinneren entstand. Durch diesen natürlichen Entstehungsprozess zeichnen sich Granite in guter Qualität durch außergewöhnliche Härte, geringe Wasseraufnahme und hohe Druckfestigkeit aus – Eigenschaften, die für den Einsatz im Freien unverzichtbar sind.
Ob Einfahrt, Terrasse, Gartenweg, Stützmauer oder Treppenanlage: Granite oder Sandsteine in guter Qualität sind für nahezu jeden Außenbereich geeignet. Die meisten Granite sind frost- und tausalzbeständig, pflegeleicht und behalten über Jahrzehnte ihre Form und Farbe. Das unterscheidet hochwertige Granite deutlich von Betonsteinprodukten oder Natursteinen minderer Qualität.
Warum Granite oder Sandsteine so beliebt sind
- Druckfestigkeit: Für hochwertige Granite oder hochwertiges Sandstein ist Fahrzeugverkehr kein Problem.
- Geringe Wasseraufnahme: Granite oder Sandstein in guter Qualität nehmen kaum Wasser auf, was Frostschäden verhindert.
- Tausalzbeständigkeit: Auch nach vielen Wintern mit Streusalz bleibt die Oberfläche stabil.
- Langlebigkeit: Naturbaustoffe bzw. Granite oder Sandsteine in guter Qualität halten bei guter Qualität 400 Jahre und mehr.
- Optische Vielfalt: Granite und Sandsteine sind in Grau, Gelb, Rot und Buntmischungen erhältlich.
Herkunft und Herstellung der Granit- und Sandsteinprodukte
Nicht alle Granit- oder Sandsteinprodukte sind gleich, wie bereits informiert. Der Markt für Naturbaustoffe ist groß und unübersichtlich – neben hochwertigen Produkten aus Granit oder Sandstein gibt es auch minderwertige Naturbaustoffe, die zwar ähnlich aussehen, aber im Außenbereich versagen. Worauf sollten Sie beim Kauf von Granit- oder Sandsteinbaustoffen achten?
Naturbaustoffe werden weltweit abgebaut – in vielen Ländern. Die Qualität unterscheidet sich erheblich: Granite und Sandsteine aus europäischen und skandinavischen Steinbrüchen gelten als besonders hochwertig. Wichtig: Nicht der Ursprung allein entscheidet, sondern die Beschaffenheit des Natursteins (Korngröße, Mineralzusammensetzung, Porosität), die Art des Abbaus im Steinbruch und die Weiterverarbeitung.
Natursteine mit Schadstoffbehandlung – ein verstecktes Risiko
Manche Anbieter behandeln Natursteine mit Kalium-Chromat oder Kerosin, um Farb- oder Glanzunterschiede zu kaschieren oder die Oberfläche „aufzuwerten". Solche Behandlungen sind gesundheitlich bedenklich und lassen sich oft nur durch Fachkenntnis erkennen.
Natursteine Preise – was beeinflusst den Preis?
Der Preis für Natursteine wird durch folgende Faktoren bestimmt:
- Format und Bearbeitung: Gesägte Naturbaustoffe sind meistens teurer als gespaltene, da der Sägeschnitt aufwändiger ist.
- Farbe: Graue Natursteine sind am günstigsten. Rote und gelbe Natursteine sind seltener und teurer.
- Bestellmenge: Ab 10 Tonnen sinkt der Preis pro m² erheblich. Großmengen werden deutlich günstiger.
- Transport: Naturbaustoffe sind schwer. Die Transportkosten können je nach Entfernung und Menge erheblich variieren.
- Direktimport: Beim Direktimporteur sparen Sie die Händlermarge – bei HOCH-M.D. Natursteine bis zu 50 % gegenüber dem Fachhandel.
Haben Sie Fragen? Wir beraten Sie gerne.
Seit 2003 sind wir Spezialisten für Granit- und Sandsteinbaustoffe.
... schließlich leben Sie mit schönen, soliden Natursteinen ein Leben lang!
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