Granit und Sandstein Pflastersteine, Mauersteine, Platten, Stufen


Qualität der von uns angebotenen Naturbaustoffe

Eine primäre Rolle bei Natursteinen für Außenbereiche spielt ihre Härte und Dichte

Naturbaustoffe unterscheiden sich nicht nur in der Farbe, Struktur, Maßhaltigkeit und Oberflächenverarbeitung, sondern z.B. auch nach Druckfestigkeit, Rohdichte, Verwitterungsbeständigkeit, Eisengehalt (der Eisengehalt ist - abhängig von der geografischen Lage des Steinbruches - unterschiedlich hoch), Wasser- und Schmutzaufnahme. Es gibt unterschiedlichen Abbau- und Herstellungsmethoden.

Von der Optik her gibt es sehr viele schöne Granite und Sandsteine, nicht jeder dieser Gesteine ist jedoch für eine Außenanlage geeignet

Die Anzahl und Tiefe der Poren bedingt deren Eigenschaft, Wasser und Schmutz aufzunehmen, die möglichst gering sein sollte. Je härter und dichter der Naturstein, desto geringer ist die Gefahr der Schäden. Diese Unterschiede beruhen hauptsächlich auf zwei Eigenschaften:

1. den unterschiedlichen Kapillaritäten - Eigenschaft Wasser aufzunehmen: umso niedriger, umso besser

2. den unterschiedlichen Druckfestigkeiten - Druck durch Belastung zu wiederstehen: umso höher, umso besser

Was gut für Innenbereiche ist, muss nicht unbedingt gut für eine Außenanlage sein. Bei Bodenplatten und Natursteinpflaster für Außenbereiche sind die “inneren Werte” besonders ausschlaggebend, da die Tragfähigkeit der späteren Beanspruchung durch z.B. Belastungen der Autos, die Wasseraufnahme und die Verwendung von Tausalz sowie Temperaturschwankungen über Jahrzehnte standhalten muss, ohne dass die Steine dabei stark verschmutzen oder sogar zerfallen. Fensterbänke, Tischplatten oder Bodenplatten aus einem Naturstein für Innenbereiche werden dem Wetterwechsel nicht ausgesetzt und werden durch Druck- oder Zugkräfte (Verkehrsbelastungen) kaum belastet.


Verfärbungen bei Granitplatten Granit Steine minderwertiger Qualität Hoche Wasseraufnahme, Natursteine Schwache Druckfestigkeiten und hohe Wasseraufnahme, Granitpflaster Schwache Druckfestigkeiten, Sandstein Mauersteine Steine minderwertiger Qualität Rost Granit Pflastersteine
Minderwertige Materialien Minderwertige Materialien Frostschaden Rost bei Granit Mauersteinen Sandstein Mauersteine zefallen Sandstein schlechter Qualität Natursteinpflaster schlechter Qualität


Nicht jeder Granit oder Sandstein bleibt rostfrei, ist unverwüstlich, pflegeleicht, tausalzbeständig und ist für das mitteleuropäische Klima, aufgrund der hohen Temperaturschwankungen geeignet. Ein Naturstein minderwertiger (billiger) Qualität kann eine ähnliche Optik wie ein hochwertiger Naturstein haben, dennoch werden sich qualitative Unterschiede bemerkbar machen. Es ist nicht alles das Gleiche ...

Die Härte des Materials spielt genauso eine große Rolle wie die Qualität des Abbaus im Steinbruch und der Verarbeitung. Als natürliches Produkt hat nicht jede Art des Steins die gleichen Eigenschaften, auch wenn viele Naturbaustoffe ähnlich aussehen und ursprünglich sogar aus dem gleichen Land kommen. Viele Natursteine besitzen eine niedrigere Druckfestigkeit (Druck, der auf einem Natursteinbelag lastet) und eine höhere Kapillarität. Pflastersteine, Platten oder Mauersteine mit schwacher Druckfestigkeit (Tragfähigkeit) können durch Belastung auseinander fallen oder anderweitige Schäden nehmen. Durch die höhere Kapillarität haben sie eine höhere Eigenschaft, Wasser aufzunehmen. Dies ist den Naturbaustoffen unzuträglich, denn sie sind saugfähiger und dadurch im Laufe der Jahre empfänglicher für eindringende Flüssigkeiten, Fleckenbildung, Frostschäden, Schimmel und Verwitterungen aller Art.


Weiche Sandsteine sind für eine Außenanlage nicht geeignet
Sie können sich mit der Zeit sogar durch das Regenwasser verflüssigen. Dies liegt an der schlechten Quarzit-Bindung, wodurch die Steine keine ausreichende Härte besitzen. Schlechte Sandsteine bröckeln im Laufe der Jahre ab, bilden Schuppen bzw. blättern ab und verändern ihre Farben.

Bei Mauersteinen, Platten oder Pflastersteinen aus solchen Materialien werden Sie nur über relativ kurze Zeit Glücksgefühle haben.

Ein Vergleich - Sandstein: In der rechten Hand Quarzsandstein Flavus.
In der linken Hand ein Sandstein ähnlicher Optik aber minderwertiger Qualität.

Um Geld zu sparen, kauft man auch gebrauchte Natursteine. Wir empfehlen Ihnen bei solchen Materialien ebenfalls auf die Qualität zu achten. Schließlich werden diese nicht selten ausgetauscht. Zu beachten ist, dass ein überdurchschnittlich hoher Verkaufspreis ebenfalls nicht das einzige Kaufkriterium für die Wahl des geeigneten Produkts sein kann.

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Letztendlich wollen und sollen Sie lange Freude an Ihren Steinen haben

Nutzen Sie unsere langjährige Erfahrung. Wir kaufen nicht die billigsten Materialien auf dem Markt ein, denn letztendlich ... Wir bieten hochwertige Naturbaustoffe, ausschließlich aus ökologisch einwandfreien Materialien, zu fairen Preisen. Die Herstellungsmethode, besonders oft im nicht europäischen Raum die Farbe eines Natursteins dauerhaft mit Kalium-Chromat (starkes Oxidationsmittel, geruchlos, verdampft langsam über Jahre) zu verändern, wird von uns nicht praktiziert, da wir die natürliche Schönheit und Individualität der Natursteine erhalten möchten.

Wir haben uns auf Natursteine mit besonders harter Oberfläche spazialisiert. Sie sind leichter zu reinigen, weil der Schmutz bei weitem nicht so tief in die Poren des Steins eindringt. Der Schmutz verbleibt an der Oberfläche und kann somit leicht und umweltfreundlich entfernt werden. Von uns ausgesuchte Materialien zeichnen sich durch hohe Resistenz gegen Verschmutzungen wie Fett oder Öl aus, was Ihnen im Alltag und auch nach längerer Zeit zusätzlich natürlich zu Gute kommt. Sie sind sehr robust bzw. hart, 100% frost-, verwitterungs-, viele sogar tausalzbeständig. Angesichts Langlebigkeit (Haltbarkeit über Generationen) und geringer Wartungskosten sind von uns angebotene Granit- und Sandsteinprodukte äußerst wirtschaftliche und preiswerte Baustoffe.

Es sind an keinem Punkt des Abbaus, der Herstellung oder der Lieferung unserer Produkte Kinder am Prozess beteiligt. Unsere Transportwege sind durchdacht und ökologisch vertretbar - keine tausende Transportkilometer.


Das Spalten der Pflastersteine, Maursteine, Randsteine ist eine sehr mühsame, schwere und gefährliche Handarbeit! Es entsteht dabei zudem jede Menge Natursteinabfall ...




Druckkraft beim Spalten ca. 200 Tonnen!
Spalten der Granit Mauersteine Vanga

Druckkraft beim Spalten ca. 60 Tonnen!
Spalten der Granit Pflastersteine Vanga
Spalten der Sandsteinmauersteine
Romus gelb Feinkorn
Druckkraft beim Spalten ca. 60 Tonnen!
Granitpflaster Laban

Druckkraft beim Spalten ca. 60 Tonnen!
So werden z.B. Pflastersteine Miod gespalten
Druckkraft beim Spalten ca. 200 Tonnen!
So werden z.B. Quadersteine Miod gespalten


Im Gegensatz zu vielen anderen Baumaterialien sind Naturbaustoffe in guter Qualität hygienisch, abriebfest, sondern keine Schadstoffe ab und verhindern statische Aufladungen. Die gespaltenen Natursteinpflaster sind die günstigsten Pflastersteine, die Sie bei uns finden. Bei der Herstellung der Pflastersteine werden größere Granitblöcke Stück für Stück in kleinere Formate gespalten. Dabei wird jeder einzelne Stein mit Hilfe einer Spaltmaschine geteilt und per Hand sortiert. In obenstehenden Videos wird dargestellt, wie die Produktion der gespaltenen Pflastersteine aussieht. Die Abmessung solcher Steine ist demzufolge nicht so genau, wie bei den regelmäßig gesägten Pflastersteinen, hält sich aber in der vorgeschriebener Norm der jeweiligen Größe (4/6, 7/9, 8/11, 9/11 oder 15/17 cm). Die gesägten Pflastersteine werden im Gegenteil zu den gespaltenen Pflastersteinen nicht aus größeren Granitbrocken sondern aus vorgefertigten Platten gehauen.

Physikalisch-mechanische Eigenschaften der von uns angebotenen Materialien (zertifizierte Qualität)

 Granit - Physikalisch-mechanische Eigenschaften
 Laban  Laban-limo
 Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck in %  0,3  0,3
 Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371  100%  100%
 Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926  ca. 180 - 230 MPa  ca. 185 -195 MPa
 Volumengewicht To/m³  2,6  2,6

 Granit - Physikalisch-mechanische Eigenschaften
 Arum  Miod
 Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck in %  0,6  0,5
 Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371  100%  100%
Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926  ca. 170 MPa  ca. 170 MPa
 Volumengewicht To/m³  2,6  2,7

 Granit - Physikalisch-mechanische Eigenschaften
 Mirus
 Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck in %  0,3
 Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371  100%
 Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926  ca. 150 MPa
 Volumengewicht To/m³  2,6

 Granit - Physikalisch-mechanische Eigenschaften
 Vanga  Nordit  Gneis  Bohus-rot
 Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck in %  0,1  0,1  0,1  0,1
 Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371  100%  100%  100%  100%
 Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926  ca. 240 MPa  ca. 260 MPa  ca. 190 MPa  ca. 230 MPa
 Volumengewicht To/m³  2,6  2,9  2,6  2,6

 Granit - Physikalisch-mechanische Eigenschaften
 Porto
 Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck in %  0,2
 Frostbeständigkeit  100%
Druckfestigkeit - Prüfungsmethode EN1926  ca. 180 MPa
 Volumengewicht To/m³  2,7

 Quarzit - Physikalisch-mechanische Eigenschaften  Wasa
 Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck in %  0,1
 Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371  100%
 Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926  ca. 220 MPa
 Volumengewicht To/m³  2,6

 Sandstein - Physikalisch-mechanische Eigenschaften
 Flavus
 Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck in %  3,3
 Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371  100%
 Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926  ca. 100 MPa
 Volumengewicht To/m³  2,2

 Sandstein - Physikalisch-mechanische Eigenschaften
 Romus
 Wasseraufnahme unter atmosphärischem Druck in %  6,7
 Frostbeständigkeit - Prüfungsmethode DIN EN12371  100%
 Druckfestigkeit - Prüfungsmethode DIN EN1926  ca. 55 MPa
 Volumengewicht To/m³  2,1

Druckfestigkeit wird in MPa gemessen. 1 MPa = 1 N/mm². 40 MPa entspricht z.B. ca. 250 Kleinwagen auf einem DIN-A4-Blatt.


Allgemeine Informationen zu Graniten und Sandsteinen

Granite sind massige, relativ grobkristalline, magmatische Tiefengesteine, die reich an Quarz und Feldspäten sind, aber auch dunkle Minerale, zum Beispiel Glimmer, enthalten. Der Merksatz Feldspat, Quarz und Glimmer, die drei vergess' ich nimmer gibt die Zusammensetzung von Granit etwas vereinfacht wieder. Die Farbschattierungen im Granit entstehen durch Einlagerungen von Mineralien mit helleren oder dunkleren Farbtönen. In überwiegender Menge treten die Mineralien Quarz und Feldspat auf. Daneben befinden sich im Granit Einschlüsse von Augit, Biotit, Limonit.

Sandsteine bestehen aus miteinander „zusammengebackenen“ Sandkörnchen welche entweder karbonatisch, quarzitisch oder tonig gebunden sind. Die Bindung entscheidet wesentlich über dessen Härte und Verwitterungsresistenz. Quarzitisch gebundene Sandsteinmauersteine sind sehr fest bzw. hart, ihr Porenraum ist sehr klein und damit sinkt auch das Wasseraufnahmevermögen, die Fleckbildung und die Verwitterungsresistenz steigt. Ein Sandstein, dessen Komponenten zu mehr als 90% aus Quarzkörnern bestehen, wird als Quarzsandstein bezeichnet. Karbonatisch gebundene Sandsteine sind chemisch anfällig, d.h. dauerhafte Belastung durch saure Einträge wirken hier zerstörend.

Tonige Sandsteine sind häufig stark porös, neigen zum hygrischen Quellen und haben eine geringere Festigkeit und damit auch eine geringere Resistenz gegen Verwitterungseinflüsse als Sandsteine mit kieseligem Bindemittel (quarzitisch gebundene Sandsteine).

Sandstein ist eigentlich weiß bis grau, jedoch rufen mineralische Bestandteile wie z.B. Limonit, Hämatit oder Glaukonit entsprechende Farbvarietäten (gelb, braun, rot, grün usw.) hervor und bieten dadurch unterschiedliche Erscheinungsbilder. Weiche Sandsteine sind für eine Außenanlage nicht geeignet. Sie können sich mit der Zeit sogar durch das Regenwasser verflüssigen. Dies liegt an der schlechten Quarzit-Bindung, wodurch die Steine keine ausreichende Härte besitzen. Schlechte Sandsteine bröckeln im Laufe der Jahre ab, bilden Schuppen bzw. blättern ab und verändern ihre Farben.